{"version":"1.0","provider_name":"ProLicense","provider_url":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/","author_name":"ProLicense","author_url":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/author\/administrator\/","title":"Oracle Lizenzaudit \u2013 Chaos bei der Oracle Audit Klausel - ProLicense","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ZWfWOYv2Ee\"><a href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/oracle-lizenzaudit-chaos-bei-der-oracle-audit-klausel\/\">Oracle Lizenzaudit \u2013 Chaos bei der Oracle Audit Klausel<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/oracle-lizenzaudit-chaos-bei-der-oracle-audit-klausel\/embed\/#?secret=ZWfWOYv2Ee\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Oracle Lizenzaudit \u2013 Chaos bei der Oracle Audit Klausel&#8220; &#8211; ProLicense\" data-secret=\"ZWfWOYv2Ee\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/www.prolicense.com\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/www.prolicense.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/PM.jpg","thumbnail_width":2400,"thumbnail_height":1200,"description":"Mit gro\u00dfem Aufsehen hat Softwaregigant Oracle die Vertragsklausel in den Allgemeinen Bedingungen OMA (Oracle Master Agreement) f\u00fcr das Oracle Audit (auch Oracle Lizenzaudit oder Oracle License Review) ge\u00e4ndert. Die entsprechende Vertragspassage hat sich deutlich verl\u00e4ngert und enth\u00e4lt einige brisante Neuerungen. Auf den ersten Blick f\u00e4llt auf, dass der Hersteller in der Oracle Audit Klausel auf einmal bei einer Lizenz\u00fcberpr\u00fcfung das \u201eAblaufenlassen\u201c entsprechender Tools und Skripte zur Pflicht machen m\u00f6chte. Genau dies haben Unternehmen in der Vergangenheit stets versucht zu verhindern. Entsprechend gro\u00df fiel die Panikreaktion des Marktes auf Oracles Vertragsver\u00e4nderung aus. Doch es empfiehlt sich, die neue Oracle Audit Klausel einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und zudem auch einen internationalen Vergleich (hier USA, Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz) anzustellen. ###MORE### Es finden sich eine Reihe an Ungereimtheiten und M\u00f6glichkeiten zu Abwehr der Oracle Audit Klausel \u2013 vielleicht sogar mehr als fr\u00fcher \u2013 doch soll der Fokus hier auf der geforderten technischen Vermessung liegen. Dies ist in den einzelnen L\u00e4ndern wie folgt formuliert: Deutschland:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2026Sie verpflichten sich, bei einer solchen Pr\u00fcfung durch Oracle zu kooperieren sowie, soweit von Oracle in zumutbarem Umfang angefordert, angemessene Unterst\u00fctzung und Zugriff auf Informationen zu gew\u00e4hren. Eine solche Unterst\u00fctzung umfasst unter anderem das Ablaufenlassen von Oracle-Datenmesswerkzeugen auf Ihren Servern und die Bereitstellung der resultierenden Daten an Oracle\u2026 \u00d6sterreich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2026Sie verpflichten sich, bei derartigen Audits mit Oracle zu kooperieren, angemessene Unterst\u00fctzung zu leisten und Zugriff auf Informationen zu gew\u00e4hren, die Oracle in angemessenem Umfang verlangt. Diese Unterst\u00fctzung umfasst unter anderem das Ausf\u00fchren von Oracle Vermessungswerkzeugen (data measurement tools) auf Ihren Servern und die Bereitstellung der daraus resultierenden Daten an Oracle\u2026  Schweiz:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2026Sie verpflichten sich, bei Oracles Audit zu kooperieren, Oracle in vern\u00fcnftigem Umfang zu unterst\u00fctzen und Zugang zu Informationen zu gew\u00e4hren. Diese Unterst\u00fctzung beinhaltet, ohne sich darauf zu begrenzen, den Betrieb der Oracle Datenmessung-Tools auf Ihren Servern und die Bereitstellung der Ergebnisdaten an Oracle\u2026 Allein die deutsche Variante ist schon brisant genug, aber der Vergleich allein im deutschsprachigen Raum d\u00fcrfte einen international aufgestellten Oracle Kunden, der in den einzelnen L\u00e4ndern Oracle Software einkauft, nun v\u00f6llig verwirren. Wie l\u00e4uft es ab, wenn ein solcher Kunde von Oracle auditiert werden soll? Werden dann drei Audits zu unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen L\u00e4ndern durchgef\u00fchrt? In Deutschland verlangt Oracle bei Pr\u00fcfungen durch Oracle zu kooperieren. Das bedeutet also, dass bei Pr\u00fcfungen durch Dritte Auditoren \u2013 eine bei Oracle beliebte Vorgehensweise \u2013 nicht kooperiert werden muss? In \u00d6sterreich wird die Unterst\u00fctzung bei Audits mit Oracle verlangt, also wenn Oracle beim Audit dabei ist. Aber wer ist denn dann der Auditor? Der Kunde selbst? In der Schweiz scheint es etwas klarer zu sein; der Hersteller verlangt Unterst\u00fctzung bei Oracles Audit \u2013 obwohl der spitzfindige Kunde mit einem Augenzwinkern auch daraus interpretieren k\u00f6nnte, dass seine Unterst\u00fctzung verlangt wird, wenn Oracle selbst auditiert wird. Es handelst sich schlie\u00dflich um Oracles Audits und nicht das Kunden-Audit, oder nicht? Allein in diesen S\u00e4tzen finden sich noch eine Reihe mehr Ungereimtheiten, doch sei an dieser Stelle lediglich noch auf den Umstand hingewiesen, dass auch in den einzelnen L\u00e4ndern unterschiedliche Unterst\u00fctzung angefordert wird. In Deutschland soll sie angemessen sein, wenn sie in zumutbarem Umfang angefordert wird. In \u00d6sterreich wird der Kunde um angemessene Unterst\u00fctzung gebeten, die angemessen angefordert wird und in der Schweiz soll es schlichtweg vern\u00fcnftig sein. Dem geneigten Leser erscheint es wie eine Bandbreite mit \u201ezumutbar\u201c am oberen Ende (D) und \u201eangemessen\u201c am unteren Ende (AU). Die \u201evern\u00fcnftige\u201c Unterst\u00fctzung (CH), scheint wohl irgendwo dazwischen zu liegen. Mit Blick auf die angesprochenen Oracle Audit-Tools wird das Chaos komplett! Je nach Land werden unterschiedliche Bedingungen an die vom Hersteller angeforderten Tools im Oracle Audit gestellt. Was der Unterschied zwischen \u201eOracle-Datenmesswerkzeugen\u201c (D), \u201eOracle Vermessungswerkzeugen (data measurement tools)\u201c (AU) und \u201eOracle Datenmessung-Tools\u201c (CH) sein soll, dar\u00fcber kann der Kunde nur Vermutungen anstellen. Wichtig ist, dass in Deutschland und \u00d6sterreich wohl reine Tools zu Vermessung von Oracle ausreichen. Dies k\u00f6nnen demnach auch Tools von Drittanbietern sein. In der Schweiz ist es h\u00e4rter geregelt, dort wird konkret der Betrieb der Oracle Tools angeordnet. Vielleicht hilft dem verwirrten Kunden ein Blick auf die \u201eOriginal-Klausel\u201c. Dort heisst es: USA:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ...You agree to cooperate with Oracle\u2019s Audit and provide reasonable assistance and access to information reasonably requested by Oracle. Such assistance shall include, but shall not be limited to, the running of Oracle data measurement tools on Your servers and providing the resulting data to Oracle.&nbsp;&nbsp; Hier wird im Grunde klar, dass der Hersteller lediglich den Einsatz irgendwelcher Tools verlangt, die zur Vermessung der Oracle Software geeignet sind. Ansonsten w\u00e4re an diese Stelle \u201ethe running of Oracle\u2019s data measurement tools\u201c verlangt worden, doch das wollte man offenbar nicht. Das dem Verfasser der Klausel der Unterschied zwischen \u201eOracle data measurement tools\u201c und \u201eOracle\u2019s data measurement tools\u201c durchaus klar ist, wird am ersten Satz dieser Klauselpassage deutlich. Aber warum sollte sich ein Kunde in der Schweiz daran halten, die hauseigenen Tools von Oracle zu verwenden, wenn es in allen anderen L\u00e4ndern nicht verlangt wird? Zum Abschluss k\u00f6nnte man vielleicht eine Rangliste des H\u00e4rtegrades der deutschsprachigen Klauseln aufstellen. Diese w\u00fcrde dann wie folgt aussehen: 1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz 2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00d6sterreich 3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Deutschland Die Schweizer Klausel ist am klarsten und h\u00e4rtesten formuliert, obwohl es genug Angriffspunkte gegen diese Klausel gibt. Am weichsten, mit vielen Schlupfl\u00f6chern, steht die Deutsche Oracle Audit Klausel dar. Dies mag daran liegen, dass der Verfasser versucht hat, der komplizierten deutschen AGB-Pr\u00fcfung &nbsp;Rechnung zu tragen. Zudem spricht man in Deutschland nicht von einem Audit, sondern nur von einer Pr\u00fcfung. Die \u00d6sterreichische Klausel liegt, inklusive einiger Rechtschreibfehler, dazwischen. Die Oracle Audit Spezialisten von ProLicense haben einen detaillierten Vergleich der einzelnen Oracle Audit Klauseln erstellt. \u201eWir k\u00f6nnen unseren Mandanten mit gewichtigen Gegenargumenten durch das Audit helfen\u201c, so Christian Grave, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei ProLicense und Experte f\u00fcr die unabh\u00e4ngige Oracle Lizenzberatung. \u201eF\u00fcr international aufgestellte Kunden wird es in Zukunft schwieriger, da unterschiedliche Strategien in unterschiedlichen L\u00e4ndern erfolgsversprechender sind. Auch die Verhandlung des Oracle Audits wird deutlich komplexer, obwohl Teile der Klauseln f\u00fcr den Kunden einfacher geworden sind\u201c, erg\u00e4nzt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, ebenfalls Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle Lizenzaudits. Anbieter von Software Asset Management Tools sehen in den neuen Oracle Audit Klauseln quasi eine Best\u00e4tigung f\u00fcr Ihre Produkte, doch dadurch l\u00e4uft der Kunde Gefahr, zu viele Daten zu liefern. \u201eDas neue Oracle Master Agreement (OMA) enth\u00e4lt in allen drei deutschsprachigen L\u00e4ndern jeweils zwei \u00d6ffnungsklauseln in Bezug auf die geforderten Daten. Der Kunde liefert leicht zu viel und vielleicht ist der Tool-Einsatz gar nicht n\u00f6tig\u201c, verdeutlicht Markus Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, der Kunden-Allianz gegen rein vertriebsorientierte Software Audits. \u201eTechnische Instrumente liefern nun einmal keine rechtliche Vertragsanalyse und verhandeln keine Klausel-Auslegungen. Es scheint den Kunden oft ein einfacher Weg zu sein, die Lizenzbilanz des eigenen Tools zu senden, doch oft sieht man dann Wald vor lauter B\u00e4umen nicht und verpasst die einfachste L\u00f6sung des Problems\u201c, so Grave abschlie\u00dfend. Interessierte und verwirrte Oracle-Kunden k\u00f6nnen \u00fcber die Website von ProLicense Kontakt zu den Oracle Experten aufnehmen, um beim Audit auf transparenter Basis handeln zu k\u00f6nnen. \u201eWir haben immer Schlupfl\u00f6cher f\u00fcr unsere Mandanten gefunden und ihnen in jedem Mandat viel Geld gespart.\u201c, so Christian Grave."}