{"id":910,"date":"2021-02-17T19:00:30","date_gmt":"2021-02-17T18:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.prolicense.de\/testueberschrift\/"},"modified":"2022-03-02T12:49:28","modified_gmt":"2022-03-02T11:49:28","slug":"testueberschrift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/testueberschrift\/","title":{"rendered":"Oracle ULA \u2013 Die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?"},"content":{"rendered":"<p>\u201eBei einer <b>Oracle ULA<\/b> kann man so viel Oracle nutzen, wie man will. Zudem kann man die Cloud-Nutzung damit abdecken und hat nach der Laufzeit x-mal mehr Lizenzen, als man wirklich ben\u00f6tigt\u201c, so die Meinung in vielen <b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/leistungen\/oracle-lizenzmanagement\/\">Software Asset Management Abteilungen<\/a><\/b>.<\/p>\n<p><b>Ganz so einfach ist es mit der Oracle ULA nicht!<\/b><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist eine Oracle ULA (Oracle Unlimited License Agreement) eine spezielle Form eines Konzernvertrages f\u00fcr Oracle Software. Dabei hat der Kunde f\u00fcr ein vorab vereinbartes Produktbundle f\u00fcr eine bestimmte Zeit das Recht, eine unbestimmte Anzahl dieser Produkte zu installieren und zu nutzen. Bei Abschluss der Oracle ULA wird gemeinsam mit dem Oracle Vertrieb der ungef\u00e4hre Installationsbedarf der Produkte im gew\u00e4hlten Zeitraum gesch\u00e4tzt. Dies bildet dann die Basis f\u00fcr die Preisfindung der Oracle ULA.<\/p>\n<p>Am Ende der Vertragslaufzeit, welche in der Regel zwischen 2 und 5 Jahren betr\u00e4gt, findet eine sogenannte Zertifizierung\/Best\u00e4tigung der Oracle ULA statt. <b>Oracle LMS<\/b> (License Management Services) pr\u00fcft dabei, in welchem Ausma\u00df der Kunde die betreffenden ULA-Produkte installiert und auch genutzt hat. Die festgestellte Anzahl ben\u00f6tigter Oracle Lizenzen wird festgeschrieben und bildet nun die Anzahl der Lizenzen, die der Kunde nach der Oracle ULA Zertifizierung hat. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Oracle kein True-Up vornimmt. Das bedeutet, dass der Supportbetrag konstant bleibt \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob die festgestellte Lizenzzahl signifikant unter- oder oberhalb der vorab gesch\u00e4tzten Deploymentzahl liegt.<\/p>\n<p>Die Vertragsform gibt es bei Oracle seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichsten Auspr\u00e4gungen (Oracle ULA, Oracle PULA, Oracle PAH-ULA). In diesem Zeitraum hat sich das technische Umfeld gewaltig ge\u00e4ndert und viele Interessierte fragen sich:<\/p>\n<p><b>Ist die Oracle ULA die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?<\/b><br \/>\nDie Nutzung von Cloud-Angeboten von Amazon AWS, IBM oder Microsoft AZURE ist mittlerweile weit verbreitet. An dieser Stelle sind Kunden immer wieder verunsichert, ob die Oracle ULA auch die Nutzung von Oracle Software in der Cloud abdeckt. Mit Blick in die Vertr\u00e4ge wird schnell klar, dass an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden kann. Unterliegt der einzelne Oracle ULA-Vertrag keiner besonderen un\u00fcblichen Beschr\u00e4nkung, kann unlimitiert genutzt werden \u2013 auch in der Cloud.<\/p>\n<p><b>Das Cloud-Problem bei der Oracle ULA Zertifizierung<\/b><br \/>\nBei der Zertifizierung zum Ende des Deploymentzeitraums kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu Diskussionen zwischen Kunden und Oracle. Oracle stimmt zwar zu, dass der Kunde die Oracle ULA nutzen kann, um w\u00e4hrend der Laufzeit Lizenzen f\u00fcr die Oracle Nutzung in der Cloud bereitzustellen. Diese Anzahl der Lizenzen m\u00f6chte Oracle aber im Zertifizierungsprozess nicht mitz\u00e4hlen. Dabei beruft sich Oracle auf das <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf\"><b>\u201eLicensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment\u201c<\/b><\/a>-Dokument. In diesem Dokument wird die Z\u00e4hlung der bereitgestellten Lizenzen f\u00fcr Cloud-Anwendungen ausgeschlossen. Dies ist f\u00fcr die Oracle-Kunden nach Beendigung der Oracle ULA ein gro\u00dfes Problem. Wenn nur die Lizenzen bei der Zertifizierung gez\u00e4hlt und festgeschrieben werden, die auf eigenen Systemen genutzt werden, dann ist der jeweilige Oracle-Kunde non-compliant in Bezug auf seine Cloud-Nutzung nach Beendigung der Oracle ULA und er m\u00fcsste Lizenzen nachkaufen \u2013 so die Ansicht von Oracle. Oracle\u00b4s L\u00f6sung hierf\u00fcr ist grunds\u00e4tzlich ein erneuter Abschluss einer ULA, was aber neben den erneuten Lizenzkosten zu einer Erh\u00f6hung der Wartungskosten f\u00fchrt.<br \/>\n\u201eSchaut man sich mit juristischem Blick die relevanten Vertr\u00e4ge genau an, dann stellt man leicht fest, dass es sich bei dem von Oracle angef\u00fchrten Dokument um ein \u00f6ffentliches Dokument zu Schulungszwecken handelt. Es ist bei laufenden Vertr\u00e4gen nie Vertragsbestandteil geworden und somit auch nicht zu beachten\u201c, meint Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle ULA-Vertr\u00e4ge. \u201eGleiches gilt f\u00fcr Oracle Berechnungsmethode in der Cloud. Oracle meint, dass eine Oracle Prozessor-Lizenz zwei virtuelle Prozessoren in der Cloud abdeckt. Das steht in dem gleichen Dokument, welches eben nicht Vertragsbestandteil ist. Es muss eins zu eins gez\u00e4hlt werden\u201c, verdeutlicht Christian Grave, ebenfalls Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle Lizenzierung.<\/p>\n<p><b>Wie sollte man sich bei der Oracle ULA-Zertifizierung verhalten?<\/b><br \/>\n\u201eF\u00fcr Kunden ist es absolut wichtig, von vornherein ganz klar auf die vertraglichen Vereinbarungen zu pochen\u201c, r\u00e4t Rechtsanwalt Reimers. \u201eOracle wird alles versuchen, um den Kunden von diesem Vertrag abzubringen, um die Denkweise Ihres Cloud-Dokumentes durchzusetzen. Dieser Strategie sollte eine klare Absage erteilt werden\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu. Notfalls ist allen Kunden in dieser Lage zu raten, sich rechtlichen Beistand zu holen, um die vertraglichen Vereinbarungen auch bei der Oracle ULA-Zertifizierung durchzusetzen.<br \/>\n\u201eWir sch\u00fctzen unsere Kunden vor einer ungerechten Behandlung durch Software Hersteller und kl\u00e4ren genau, welche Software-Nutzung vertraglich geregelt wurde\u201c, so Grave, der bereits eine Vielzahl von Oracle ULA-Zertifizierungen begleitet hat.<\/p>\n<p><b>Ist die Oracle ULA die perfekte L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft?<\/b><br \/>\n\u201eEs ist zu erkennen, dass Oracle bei neuen Oracle ULA-Vertr\u00e4gen Klauseln einbauen m\u00f6chte, die dem Sinn des angesprochenen Dokumentes entsprechen\u201c, so Reimers. \u201eHier ist viel Verhandlungsgeschick gefragt, um solche Klauseln zu verhindern. Gelingt dies nicht, kann sich aber auch ergeben, dass die Oracle ULA f\u00fcr den einzelnen Kunden nicht mehr die beste Vertragsform ist\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu.<br \/>\nIn einem unverbindlichen Gespr\u00e4ch, k\u00f6nnen sich betroffene Kunden \u00fcber Ihre M\u00f6glichkeiten informieren. \u00dcber die Website von ProLicense k\u00f6nnen Oracle-Kunden Kontakt zu den unabh\u00e4ngigen Oracle ULA-Spezialisten aufnehmen:<br \/>\n<b>www.prolicense.com<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eBei einer <b>Oracle ULA<\/b> kann man so viel Oracle nutzen, wie man will. Zudem kann man die Cloud-Nutzung damit abdecken und hat nach der Laufzeit x-mal mehr Lizenzen, als man wirklich ben\u00f6tigt\u201c, so die Meinung in vielen <b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/leistungen\/oracle-lizenzmanagement\/\">Software Asset Management Abteilungen<\/a><\/b>.<br \/>\n<b>Ganz so einfach ist es mit der Oracle ULA nicht!<\/b><br \/>\n###MORE###<br \/>\n&nbsp;Zun\u00e4chst einmal ist eine Oracle ULA (Oracle Unlimited License Agreement) eine spezielle Form eines Konzernvertrages f\u00fcr Oracle Software. Dabei hat der Kunde f\u00fcr ein vorab vereinbartes Produktbundle f\u00fcr eine bestimmte Zeit das Recht, eine unbestimmte Anzahl dieser Produkte zu installieren und zu nutzen. Bei Abschluss der Oracle ULA wird gemeinsam mit dem Oracle Vertrieb der ungef\u00e4hre Installationsbedarf der Produkte im gew\u00e4hlten Zeitraum gesch\u00e4tzt. Dies bildet dann die Basis f\u00fcr die Preisfindung der Oracle ULA.<br \/>\n&nbsp;Am Ende der Vertragslaufzeit, welche in der Regel zwischen 2 und 5 Jahren betr\u00e4gt, findet eine sogenannte Zertifizierung\/Best\u00e4tigung der Oracle ULA statt. <b>Oracle LMS<\/b> (License Management Services) pr\u00fcft dabei, in welchem Ausma\u00df der Kunde die betreffenden ULA-Produkte installiert und auch genutzt hat. Die festgestellte Anzahl ben\u00f6tigter Oracle Lizenzen wird festgeschrieben und bildet nun die Anzahl der Lizenzen, die der Kunde nach der Oracle ULA Zertifizierung hat. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Oracle kein True-Up vornimmt. Das bedeutet, dass der Supportbetrag konstant bleibt \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob die festgestellte Lizenzzahl signifikant unter- oder oberhalb der vorab gesch\u00e4tzten Deploymentzahl liegt.<br \/>\nDie Vertragsform gibt es bei Oracle seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichsten Auspr\u00e4gungen (Oracle ULA, Oracle PULA, Oracle PAH-ULA). In diesem Zeitraum hat sich das technische Umfeld gewaltig ge\u00e4ndert und viele Interessierte fragen sich:<br \/>\n<b>Ist die Oracle ULA die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter?<\/b><br \/>\nDie Nutzung von Cloud-Angeboten von Amazon AWS, IBM oder Microsoft AZURE ist mittlerweile weit verbreitet. An dieser Stelle sind Kunden immer wieder verunsichert, ob die Oracle ULA auch die Nutzung von Oracle Software in der Cloud abdeckt. Mit Blick in die Vertr\u00e4ge wird schnell klar, dass an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden kann. Unterliegt der einzelne Oracle ULA-Vertrag keiner besonderen un\u00fcblichen Beschr\u00e4nkung, kann unlimitiert genutzt werden \u2013 auch in der Cloud.<br \/>\n<b>Das Cloud-Problem bei der Oracle ULA Zertifizierung<\/b><br \/>\nBei der Zertifizierung zum Ende des Deploymentzeitraums kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu Diskussionen zwischen Kunden und Oracle. Oracle stimmt zwar zu, dass der Kunde die Oracle ULA nutzen kann, um w\u00e4hrend der Laufzeit Lizenzen f\u00fcr die Oracle Nutzung in der Cloud bereitzustellen. Diese Anzahl der Lizenzen m\u00f6chte Oracle aber im Zertifizierungsprozess nicht mitz\u00e4hlen. Dabei beruft sich Oracle auf das <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf\"><b>\u201eLicensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment\u201c<\/b><\/a>-Dokument. In diesem Dokument wird die Z\u00e4hlung der bereitgestellten Lizenzen f\u00fcr Cloud-Anwendungen ausgeschlossen. Dies ist f\u00fcr die Oracle-Kunden nach Beendigung der Oracle ULA ein gro\u00dfes Problem. Wenn nur die Lizenzen bei der Zertifizierung gez\u00e4hlt und festgeschrieben werden, die auf eigenen Systemen genutzt werden, dann ist der jeweilige Oracle-Kunde non-compliant in Bezug auf seine Cloud-Nutzung nach Beendigung der Oracle ULA und er m\u00fcsste Lizenzen nachkaufen \u2013 so die Ansicht von Oracle. Oracle\u00b4s L\u00f6sung hierf\u00fcr ist grunds\u00e4tzlich ein erneuter Abschluss einer ULA, was aber neben den erneuten Lizenzkosten zu einer Erh\u00f6hung der Wartungskosten f\u00fchrt.<br \/>\n\u201eSchaut man sich mit juristischem Blick die relevanten Vertr\u00e4ge genau an, dann stellt man leicht fest, dass es sich bei dem von Oracle angef\u00fchrten Dokument um ein \u00f6ffentliches Dokument zu Schulungszwecken handelt. Es ist bei laufenden Vertr\u00e4gen nie Vertragsbestandteil geworden und somit auch nicht zu beachten\u201c, meint Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle ULA-Vertr\u00e4ge. \u201eGleiches gilt f\u00fcr Oracle Berechnungsmethode in der Cloud. Oracle meint, dass eine Oracle Prozessor-Lizenz zwei virtuelle Prozessoren in der Cloud abdeckt. Das steht in dem gleichen Dokument, welches eben nicht Vertragsbestandteil ist. 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Notfalls ist allen Kunden in dieser Lage zu raten, sich rechtlichen Beistand zu holen, um die vertraglichen Vereinbarungen auch bei der Oracle ULA-Zertifizierung durchzusetzen.<br \/>\n\u201eWir sch\u00fctzen unsere Kunden vor einer ungerechten Behandlung durch Software Hersteller und kl\u00e4ren genau, welche Software-Nutzung vertraglich geregelt wurde\u201c, so Grave, der bereits eine Vielzahl von Oracle ULA-Zertifizierungen begleitet hat.<br \/>\n<b>Ist die Oracle ULA die perfekte L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft?<\/b><br \/>\n\u201eEs ist zu erkennen, dass Oracle bei neuen Oracle ULA-Vertr\u00e4gen Klauseln einbauen m\u00f6chte, die dem Sinn des angesprochenen Dokumentes entsprechen\u201c, so Reimers. \u201eHier ist viel Verhandlungsgeschick gefragt, um solche Klauseln zu verhindern. Gelingt dies nicht, kann sich aber auch ergeben, dass die Oracle ULA f\u00fcr den einzelnen Kunden nicht mehr die beste Vertragsform ist\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu.<br \/>\nIn einem unverbindlichen Gespr\u00e4ch, k\u00f6nnen sich betroffene Kunden \u00fcber Ihre M\u00f6glichkeiten informieren. \u00dcber die Website von ProLicense k\u00f6nnen Oracle-Kunden Kontakt zu den unabh\u00e4ngigen Oracle ULA-Spezialisten aufnehmen:<br \/>\n<b>www.prolicense.com<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3122,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[48],"tags":[],"class_list":["post-910","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-pressemitteilungen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Oracle ULA \u2013 Die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter? - ProLicense<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/testueberschrift\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Oracle ULA \u2013 Die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter? - ProLicense\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"\u201eBei einer Oracle ULA kann man so viel Oracle nutzen, wie man will. 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Oracle LMS (License Management Services) pr\u00fcft dabei, in welchem Ausma\u00df der Kunde die betreffenden ULA-Produkte installiert und auch genutzt hat. Die festgestellte Anzahl ben\u00f6tigter Oracle Lizenzen wird festgeschrieben und bildet nun die Anzahl der Lizenzen, die der Kunde nach der Oracle ULA Zertifizierung hat. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Oracle kein True-Up vornimmt. Das bedeutet, dass der Supportbetrag konstant bleibt \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob die festgestellte Lizenzzahl signifikant unter- oder oberhalb der vorab gesch\u00e4tzten Deploymentzahl liegt. Die Vertragsform gibt es bei Oracle seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichsten Auspr\u00e4gungen (Oracle ULA, Oracle PULA, Oracle PAH-ULA). In diesem Zeitraum hat sich das technische Umfeld gewaltig ge\u00e4ndert und viele Interessierte fragen sich: Ist die Oracle ULA die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter? Die Nutzung von Cloud-Angeboten von Amazon AWS, IBM oder Microsoft AZURE ist mittlerweile weit verbreitet. An dieser Stelle sind Kunden immer wieder verunsichert, ob die Oracle ULA auch die Nutzung von Oracle Software in der Cloud abdeckt. Mit Blick in die Vertr\u00e4ge wird schnell klar, dass an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden kann. Unterliegt der einzelne Oracle ULA-Vertrag keiner besonderen un\u00fcblichen Beschr\u00e4nkung, kann unlimitiert genutzt werden \u2013 auch in der Cloud. Das Cloud-Problem bei der Oracle ULA Zertifizierung Bei der Zertifizierung zum Ende des Deploymentzeitraums kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu Diskussionen zwischen Kunden und Oracle. Oracle stimmt zwar zu, dass der Kunde die Oracle ULA nutzen kann, um w\u00e4hrend der Laufzeit Lizenzen f\u00fcr die Oracle Nutzung in der Cloud bereitzustellen. Diese Anzahl der Lizenzen m\u00f6chte Oracle aber im Zertifizierungsprozess nicht mitz\u00e4hlen. 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Oracle\u00b4s L\u00f6sung hierf\u00fcr ist grunds\u00e4tzlich ein erneuter Abschluss einer ULA, was aber neben den erneuten Lizenzkosten zu einer Erh\u00f6hung der Wartungskosten f\u00fchrt. \u201eSchaut man sich mit juristischem Blick die relevanten Vertr\u00e4ge genau an, dann stellt man leicht fest, dass es sich bei dem von Oracle angef\u00fchrten Dokument um ein \u00f6ffentliches Dokument zu Schulungszwecken handelt. Es ist bei laufenden Vertr\u00e4gen nie Vertragsbestandteil geworden und somit auch nicht zu beachten\u201c, meint Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle ULA-Vertr\u00e4ge. \u201eGleiches gilt f\u00fcr Oracle Berechnungsmethode in der Cloud. Oracle meint, dass eine Oracle Prozessor-Lizenz zwei virtuelle Prozessoren in der Cloud abdeckt. Das steht in dem gleichen Dokument, welches eben nicht Vertragsbestandteil ist. Es muss eins zu eins gez\u00e4hlt werden\u201c, verdeutlicht Christian Grave, ebenfalls Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle Lizenzierung. Wie sollte man sich bei der Oracle ULA-Zertifizierung verhalten? \u201eF\u00fcr Kunden ist es absolut wichtig, von vornherein ganz klar auf die vertraglichen Vereinbarungen zu pochen\u201c, r\u00e4t Rechtsanwalt Reimers. \u201eOracle wird alles versuchen, um den Kunden von diesem Vertrag abzubringen, um die Denkweise Ihres Cloud-Dokumentes durchzusetzen. Dieser Strategie sollte eine klare Absage erteilt werden\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu. Notfalls ist allen Kunden in dieser Lage zu raten, sich rechtlichen Beistand zu holen, um die vertraglichen Vereinbarungen auch bei der Oracle ULA-Zertifizierung durchzusetzen. \u201eWir sch\u00fctzen unsere Kunden vor einer ungerechten Behandlung durch Software Hersteller und kl\u00e4ren genau, welche Software-Nutzung vertraglich geregelt wurde\u201c, so Grave, der bereits eine Vielzahl von Oracle ULA-Zertifizierungen begleitet hat. Ist die Oracle ULA die perfekte L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft? \u201eEs ist zu erkennen, dass Oracle bei neuen Oracle ULA-Vertr\u00e4gen Klauseln einbauen m\u00f6chte, die dem Sinn des angesprochenen Dokumentes entsprechen\u201c, so Reimers. \u201eHier ist viel Verhandlungsgeschick gefragt, um solche Klauseln zu verhindern. Gelingt dies nicht, kann sich aber auch ergeben, dass die Oracle ULA f\u00fcr den einzelnen Kunden nicht mehr die beste Vertragsform ist\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu. 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Oracle LMS (License Management Services) pr\u00fcft dabei, in welchem Ausma\u00df der Kunde die betreffenden ULA-Produkte installiert und auch genutzt hat. Die festgestellte Anzahl ben\u00f6tigter Oracle Lizenzen wird festgeschrieben und bildet nun die Anzahl der Lizenzen, die der Kunde nach der Oracle ULA Zertifizierung hat. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass Oracle kein True-Up vornimmt. Das bedeutet, dass der Supportbetrag konstant bleibt \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob die festgestellte Lizenzzahl signifikant unter- oder oberhalb der vorab gesch\u00e4tzten Deploymentzahl liegt. Die Vertragsform gibt es bei Oracle seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichsten Auspr\u00e4gungen (Oracle ULA, Oracle PULA, Oracle PAH-ULA). In diesem Zeitraum hat sich das technische Umfeld gewaltig ge\u00e4ndert und viele Interessierte fragen sich: Ist die Oracle ULA die perfekte Antwort im Cloud-Zeitalter? Die Nutzung von Cloud-Angeboten von Amazon AWS, IBM oder Microsoft AZURE ist mittlerweile weit verbreitet. An dieser Stelle sind Kunden immer wieder verunsichert, ob die Oracle ULA auch die Nutzung von Oracle Software in der Cloud abdeckt. Mit Blick in die Vertr\u00e4ge wird schnell klar, dass an dieser Stelle Entwarnung gegeben werden kann. Unterliegt der einzelne Oracle ULA-Vertrag keiner besonderen un\u00fcblichen Beschr\u00e4nkung, kann unlimitiert genutzt werden \u2013 auch in der Cloud. Das Cloud-Problem bei der Oracle ULA Zertifizierung Bei der Zertifizierung zum Ende des Deploymentzeitraums kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu Diskussionen zwischen Kunden und Oracle. Oracle stimmt zwar zu, dass der Kunde die Oracle ULA nutzen kann, um w\u00e4hrend der Laufzeit Lizenzen f\u00fcr die Oracle Nutzung in der Cloud bereitzustellen. Diese Anzahl der Lizenzen m\u00f6chte Oracle aber im Zertifizierungsprozess nicht mitz\u00e4hlen. Dabei beruft sich Oracle auf das \u201eLicensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment\u201c-Dokument. In diesem Dokument wird die Z\u00e4hlung der bereitgestellten Lizenzen f\u00fcr Cloud-Anwendungen ausgeschlossen. Dies ist f\u00fcr die Oracle-Kunden nach Beendigung der Oracle ULA ein gro\u00dfes Problem. Wenn nur die Lizenzen bei der Zertifizierung gez\u00e4hlt und festgeschrieben werden, die auf eigenen Systemen genutzt werden, dann ist der jeweilige Oracle-Kunde non-compliant in Bezug auf seine Cloud-Nutzung nach Beendigung der Oracle ULA und er m\u00fcsste Lizenzen nachkaufen \u2013 so die Ansicht von Oracle. Oracle\u00b4s L\u00f6sung hierf\u00fcr ist grunds\u00e4tzlich ein erneuter Abschluss einer ULA, was aber neben den erneuten Lizenzkosten zu einer Erh\u00f6hung der Wartungskosten f\u00fchrt. \u201eSchaut man sich mit juristischem Blick die relevanten Vertr\u00e4ge genau an, dann stellt man leicht fest, dass es sich bei dem von Oracle angef\u00fchrten Dokument um ein \u00f6ffentliches Dokument zu Schulungszwecken handelt. Es ist bei laufenden Vertr\u00e4gen nie Vertragsbestandteil geworden und somit auch nicht zu beachten\u201c, meint Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle ULA-Vertr\u00e4ge. \u201eGleiches gilt f\u00fcr Oracle Berechnungsmethode in der Cloud. Oracle meint, dass eine Oracle Prozessor-Lizenz zwei virtuelle Prozessoren in der Cloud abdeckt. Das steht in dem gleichen Dokument, welches eben nicht Vertragsbestandteil ist. Es muss eins zu eins gez\u00e4hlt werden\u201c, verdeutlicht Christian Grave, ebenfalls Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ProLicense und Experte f\u00fcr Oracle Lizenzierung. Wie sollte man sich bei der Oracle ULA-Zertifizierung verhalten? \u201eF\u00fcr Kunden ist es absolut wichtig, von vornherein ganz klar auf die vertraglichen Vereinbarungen zu pochen\u201c, r\u00e4t Rechtsanwalt Reimers. \u201eOracle wird alles versuchen, um den Kunden von diesem Vertrag abzubringen, um die Denkweise Ihres Cloud-Dokumentes durchzusetzen. Dieser Strategie sollte eine klare Absage erteilt werden\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu. Notfalls ist allen Kunden in dieser Lage zu raten, sich rechtlichen Beistand zu holen, um die vertraglichen Vereinbarungen auch bei der Oracle ULA-Zertifizierung durchzusetzen. \u201eWir sch\u00fctzen unsere Kunden vor einer ungerechten Behandlung durch Software Hersteller und kl\u00e4ren genau, welche Software-Nutzung vertraglich geregelt wurde\u201c, so Grave, der bereits eine Vielzahl von Oracle ULA-Zertifizierungen begleitet hat. Ist die Oracle ULA die perfekte L\u00f6sung f\u00fcr die Zukunft? \u201eEs ist zu erkennen, dass Oracle bei neuen Oracle ULA-Vertr\u00e4gen Klauseln einbauen m\u00f6chte, die dem Sinn des angesprochenen Dokumentes entsprechen\u201c, so Reimers. \u201eHier ist viel Verhandlungsgeschick gefragt, um solche Klauseln zu verhindern. Gelingt dies nicht, kann sich aber auch ergeben, dass die Oracle ULA f\u00fcr den einzelnen Kunden nicht mehr die beste Vertragsform ist\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu. 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