{"id":915,"date":"2021-02-17T19:00:35","date_gmt":"2021-02-17T18:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.prolicense.de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/"},"modified":"2022-03-02T12:39:37","modified_gmt":"2022-03-02T11:39:37","slug":"lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/","title":{"rendered":"Oracle Lizenzmanagement Die Top3-Herausforderungen f\u00fcr 2020"},"content":{"rendered":"<p>Das Jahr neigt sich dem Ende und viele blicken bereits erwartungsvoll Richtung 2020. Besonders nach den letzten turbulenten Jahren fragen sich Software Asset Manager, was wohl im n\u00e4chsten Jahr in Sachen <b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/leistungen\/oracle-lizenzmanagement\/\">Oracle Lizenzmanagement <\/a><\/b>auf sie zukommt. \u201eIm Kern kann man die Herausforderungen in 2020 auf drei Themenbereiche reduzieren\u201c, so Oracle Lizenzspezialist Christian Grave, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei <b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/\">ProLicense<\/a><\/b> und Experte f\u00fcr die JAVA-Lizenzierung.<br \/>\nOracle Lizenzaudit, Policies und JAVA&#8230;<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich sehen wir auch andere spannende Themen \u2013 wie zum Beispiel relevante Kosteneinsparungen bei Oracle Spatial-Kunden, aber es sind die anderen Themen, die den Software Lizenzmanagern die Sorgenfalten auf die Stirn treiben wird\u201c, meint Grave. Die Spezialisten f\u00fcr Oracle Lizenzberatung von ProLicense haben die drei Themen unter die Lupe genommen.<\/p>\n<p>Oracle Lizenzaudits<br \/>\n<b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/leistungen\/oracle-audit\/\">Oracle Lizenzaudit<\/a><\/b> (auch Oracle License Reviews oder schlicht <b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.oracle-audit.com\/de\/oracle-lizenz-audit\/\">Oracle Audits<\/a><\/b> genannt) sind nicht wirklich etwas Neues. Oracle ist daf\u00fcr im Markt bekannt \u2013 und teilweise gef\u00fcrchtet. Manche Marktteilnehmer vermuteten, dass durch immer mehr Cloudnutzung in Zukunft die Zahl der Software Audits abnehmen werden. Dies ist jedoch noch nicht zu beobachten. \u201eGerade die Cloud ist einer der Haupttreiber f\u00fcr Oracle Lizenzaudits. Allgemein versuchen Hersteller durch Audits den Kunden in Ihre Cloud zu treiben, wenn er den Schritt nicht freiwillig gehen will\u201c, erkl\u00e4rt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Experte f\u00fcr Oracle Audits. \u201eOder der Kunde hat aus Sicht eines Herstellers die falsche Cloud \u2013 also die des Konkurrenten \u2013 gekauft\u201c, erg\u00e4nzt Markus Oberg, Chairman der ITAM Rockstars (<a href=\"http:\/\/www.itam-rockstars.com\/\"><b>www.itam-rockstars.com<\/b><\/a>) und der Lighthouse Alliance (<a href=\"http:\/\/www.lighthouse-alliance.com\/\"><b>www.lighthouse-alliance.com<\/b><\/a>). Der Auditdruck auf die Unternehmen ist bis dato schon hoch, k\u00f6nnte aber in 2020 noch zunehmen. \u201eDer Kosteneinspardruck auf die Unternehmen ist angesichts der erwarteten schlechteren wirtschaftlichen Lage hoch. Viele bauen Stellen ab, m\u00fcssen den G\u00fcrtel enger schnallen und senken die Budgets\u201c, erl\u00e4utert Oberg. Wenn Kunden weniger Software einkaufen, k\u00f6nnen die Vertriebsmitarbeiter ihre Ziele nicht erreichen. Dies war schon in den&nbsp; vergangenen Jahren einer der Hauptausl\u00f6ser f\u00fcr Software Audits.<\/p>\n<p>Policies und Richtlinien<br \/>\nOracle konfrontiert seine Kunden mit einer ganzen Reihe an Dokumenten au\u00dferhalb des Vertrages zu bestimmten Themen der Oracle Lizenzierung. Oracle Kunden kennen diese \u201ePolicies\u201c aus den vergangenen Jahren vor allem im Hinblick auf das Thema Virtualisierung bzw. Partitionierung (<a href=\"https:\/\/www.oracle.com\/assets\/partitioning-070609.pdf\"><b>https:\/\/www.oracle.com\/assets\/partitioning-070609.pdf<\/b><\/a>). Doch in 2020 k\u00f6nnte ein ganz anderes Dokument in den Mittelpunkt r\u00fccken \u2013 es geht um die Lizenzierung von Oracle in der Cloud. Das Dokument \u201eLicensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment\u201c (<a href=\"https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf\"><b>https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf<\/b><\/a>) wird Software Asset Managern das Leben in Zukunft schwer machen. \u201eWir sehen, dass Kunden immer mehr Richtung Cloud wandern und Oracle Umgebungen in Microsoft Azure ober bei AMAZON AWS betreiben\u201c, berichtet Christian Grave. Die Herausforderung im Hinblick auf den Oracle Lizenzbestand ist vor allem, dass die allseits bekannte Oracle Core-Faktor-Tabelle (<a href=\"http:\/\/www.oracle.com\/us\/corporate\/contracts\/processor-core-factor-table-070634.pdf\"><b>http:\/\/www.oracle.com\/us\/corporate\/contracts\/processor-core-factor-table-070634.pdf<\/b><\/a>) nicht mehr gelten soll. \u201eDies bedeutet f\u00fcr Kunden, dass es in der Cloud doppelt so teuer wird, wenn sie Oracle Lizenzen beistellen\u201c, so Oberg. \u201eDer Wechsel zu Microsoft Azure oder AWS wird damit oft unattraktiv und Kunden bleiben bei der herk\u00f6mmlichen Lizenzierung, wenn sie nicht in die Oracle Cloud wollen\u201c, meint Grave weiter. Es ist jedoch \u00e4u\u00dferst fraglich, ob die Dokumente, also die von Oracle verbreiteten Richtlinien, wirksam in die Vertr\u00e4ge eingebunden wurden. Kunden versuchen sich oft damit zu retten, dass sie die Dokumente ja nicht unterschrieben haben, jedoch ist die Realit\u00e4t komplexer. Oracle\u2019s Haltung dazu ist recht klar. In dem Oracle Master Agreement, also den Oracle AGB (<a href=\"https:\/\/www.oracle.com\/a\/ocom\/docs\/lic-online-toma-de-deu-v040119.pdf\"><b>https:\/\/www.oracle.com\/a\/ocom\/docs\/lic-online-toma-de-deu-v040119.pdf<\/b><\/a>), heisst es:<br \/>\n\u201e\u2026<i>Sie sind damit einverstanden, dass der Rahmenvertrag und die durch schriftliche Inbezugnahme eingeschlossenen Angaben bzw. Informationen zum Rahmenvertrag (darunter auch Hinweise auf Angaben, die einer URL oder einschl\u00e4gigen Oracle Richtlinien und Policies zu entnehmen sind) zusammen mit dem dazugeh\u00f6rigen Auftrag den gesamten Vertrag \u2026darstellen\u2026\u201c<\/i><br \/>\nDie referenzierten Policies geh\u00f6ren also zum Vertrag und sind aus Sicht des Herstellers zu beachten. \u201eHier sind jedoch erhebliche Zweifel angebracht, ob diese Dokumente tats\u00e4chlich wirksam eingebracht wurden\u201c, so Rechtsanwalt Reimers. Am Ende kommt es auf die Vertragshistorie und den jeweiligen Einzelfall an, ob Richtlinien gelten oder nicht. \u201eEs ist zu erwarten, dass wir in 2020 hier einigen Wirbel um die Cloud-Policy erleben werden. Viele Kunden verpassen aber auch die Chance hier massiv zu sparen\u201c, so Oracle-Experte Grave.<\/p>\n<p>JAVA-Lizenzierung<br \/>\nDie JAVA-Lizenzierung war der gro\u00dfe Paukenschlag in 2019. Auf einmal sahen sich die Unternehmen einem neuen Kostenblock gegen\u00fcber, da Oracle sich dazu entschieden hatte Updates und Patches zu monetarisieren und nicht mehr kostenfrei zur Verf\u00fcgung zu stellen. Nahezu alle Kunden haben eine JAVA Subscription f\u00fcr ein bestimmtes Ma\u00df an Lizenzen unterzeichnet. Manche Gro\u00dfkunden ein sogenanntes UASA (Unlimited Annual Subscription Agreement), also eine Flatrate. \u201eMan hat sich zun\u00e4chst einmal freigekauft. Aber nun stehen die Unternehmen vor der Aufgabe, einmal genau zu \u00fcberpr\u00fcfen, wof\u00fcr eigentlich eine Subscription abzuschlie\u00dfen ist\u201c, erkl\u00e4rt Grave, Spezialist f\u00fcr die JAVA-Lizenzierung. Die Gefahr hier unn\u00f6tig viel zu zahlen, ist f\u00fcr die Unternehmen sehr gro\u00df. \u201eDie Frage ist zudem, wann wir die ersten JAVA Lizenzaudits sehen\u201c, meint Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, der Kunden-Allianz gegen Software Audits. \u201eOracle hat bisher immer angefangen die Software von Unternehmenszuk\u00e4ufen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zum Audit-Thema zu machen. Dies war auch bei Siebel oder Hyperion zu beobachten. Vielleicht ist das bei JAVA im n\u00e4chsten Jahr der Fall. Wir gehen davon aus und richten uns darauf ein unseren Mandanten auch hier helfen zu k\u00f6nnen \u201c, sagt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers.<br \/>\nZusammenfassend kann man festhalten, dass 2020 f\u00fcr Oracle Kunden ein durchaus anspruchsvolles Jahr werden k\u00f6nnte, da die Aufgaben recht komplex sind und der steigende Kostendruck auch in den IT-Abteilungen ankommt, die teilweise in der Vergangenheit recht \u00fcppige Budgets gewohnt waren. Interessierte Kunden, k\u00f6nnen \u00fcber die Website von ProLicense Kontakt zu den Oracle Lizenzspezialisten aufnehmen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.prolicense.com\/\"><b>www.prolicense.com<\/b><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr neigt sich dem Ende und viele blicken bereits erwartungsvoll Richtung 2020. 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Die Spezialisten f\u00fcr Oracle Lizenzberatung von ProLicense haben die drei Themen unter die Lupe genommen.<br \/>\nOracle Lizenzaudits<br \/>\n<b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/leistungen\/oracle-audit\/\">Oracle Lizenzaudit<\/a><\/b> (auch Oracle License Reviews oder schlicht <b><a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\" href=\"https:\/\/www.oracle-audit.com\/de\/oracle-lizenz-audit\/\">Oracle Audits<\/a><\/b> genannt) sind nicht wirklich etwas Neues. Oracle ist daf\u00fcr im Markt bekannt \u2013 und teilweise gef\u00fcrchtet. Manche Marktteilnehmer vermuteten, dass durch immer mehr Cloudnutzung in Zukunft die Zahl der Software Audits abnehmen werden. Dies ist jedoch noch nicht zu beobachten. \u201eGerade die Cloud ist einer der Haupttreiber f\u00fcr Oracle Lizenzaudits. Allgemein versuchen Hersteller durch Audits den Kunden in Ihre Cloud zu treiben, wenn er den Schritt nicht freiwillig gehen will\u201c, erkl\u00e4rt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Experte f\u00fcr Oracle Audits. \u201eOder der Kunde hat aus Sicht eines Herstellers die falsche Cloud \u2013 also die des Konkurrenten \u2013 gekauft\u201c, erg\u00e4nzt Markus Oberg, Chairman der ITAM Rockstars (<a href=\"http:\/\/www.itam-rockstars.com\/\"><b>www.itam-rockstars.com<\/b><\/a>) und der Lighthouse Alliance (<a href=\"http:\/\/www.lighthouse-alliance.com\/\"><b>www.lighthouse-alliance.com<\/b><\/a>). Der Auditdruck auf die Unternehmen ist bis dato schon hoch, k\u00f6nnte aber in 2020 noch zunehmen. \u201eDer Kosteneinspardruck auf die Unternehmen ist angesichts der erwarteten schlechteren wirtschaftlichen Lage hoch. Viele bauen Stellen ab, m\u00fcssen den G\u00fcrtel enger schnallen und senken die Budgets\u201c, erl\u00e4utert Oberg. Wenn Kunden weniger Software einkaufen, k\u00f6nnen die Vertriebsmitarbeiter ihre Ziele nicht erreichen. Dies war schon in den&nbsp; vergangenen Jahren einer der Hauptausl\u00f6ser f\u00fcr Software Audits.<br \/>\nPolicies und Richtlinien<br \/>\nOracle konfrontiert seine Kunden mit einer ganzen Reihe an Dokumenten au\u00dferhalb des Vertrages zu bestimmten Themen der Oracle Lizenzierung. Oracle Kunden kennen diese \u201ePolicies\u201c aus den vergangenen Jahren vor allem im Hinblick auf das Thema Virtualisierung bzw. Partitionierung (<a href=\"https:\/\/www.oracle.com\/assets\/partitioning-070609.pdf\"><b>https:\/\/www.oracle.com\/assets\/partitioning-070609.pdf<\/b><\/a>). Doch in 2020 k\u00f6nnte ein ganz anderes Dokument in den Mittelpunkt r\u00fccken \u2013 es geht um die Lizenzierung von Oracle in der Cloud. Das Dokument \u201eLicensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment\u201c (<a href=\"https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf\"><b>https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf<\/b><\/a>) wird Software Asset Managern das Leben in Zukunft schwer machen. \u201eWir sehen, dass Kunden immer mehr Richtung Cloud wandern und Oracle Umgebungen in Microsoft Azure ober bei AMAZON AWS betreiben\u201c, berichtet Christian Grave. 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Oracle\u2019s Haltung dazu ist recht klar. In dem Oracle Master Agreement, also den Oracle AGB (<a href=\"https:\/\/www.oracle.com\/a\/ocom\/docs\/lic-online-toma-de-deu-v040119.pdf\"><b>https:\/\/www.oracle.com\/a\/ocom\/docs\/lic-online-toma-de-deu-v040119.pdf<\/b><\/a>), heisst es:<br \/>\n\u201e\u2026<i>Sie sind damit einverstanden, dass der Rahmenvertrag und die durch schriftliche Inbezugnahme eingeschlossenen Angaben bzw. Informationen zum Rahmenvertrag (darunter auch Hinweise auf Angaben, die einer URL oder einschl\u00e4gigen Oracle Richtlinien und Policies zu entnehmen sind) zusammen mit dem dazugeh\u00f6rigen Auftrag den gesamten Vertrag \u2026darstellen\u2026\u201c<\/i><br \/>\nDie referenzierten Policies geh\u00f6ren also zum Vertrag und sind aus Sicht des Herstellers zu beachten. \u201eHier sind jedoch erhebliche Zweifel angebracht, ob diese Dokumente tats\u00e4chlich wirksam eingebracht wurden\u201c, so Rechtsanwalt Reimers. Am Ende kommt es auf die Vertragshistorie und den jeweiligen Einzelfall an, ob Richtlinien gelten oder nicht. \u201eEs ist zu erwarten, dass wir in 2020 hier einigen Wirbel um die Cloud-Policy erleben werden. Viele Kunden verpassen aber auch die Chance hier massiv zu sparen\u201c, so Oracle-Experte Grave.<br \/>\nJAVA-Lizenzierung<br \/>\nDie JAVA-Lizenzierung war der gro\u00dfe Paukenschlag in 2019. Auf einmal sahen sich die Unternehmen einem neuen Kostenblock gegen\u00fcber, da Oracle sich dazu entschieden hatte Updates und Patches zu monetarisieren und nicht mehr kostenfrei zur Verf\u00fcgung zu stellen. Nahezu alle Kunden haben eine JAVA Subscription f\u00fcr ein bestimmtes Ma\u00df an Lizenzen unterzeichnet. Manche Gro\u00dfkunden ein sogenanntes UASA (Unlimited Annual Subscription Agreement), also eine Flatrate. \u201eMan hat sich zun\u00e4chst einmal freigekauft. Aber nun stehen die Unternehmen vor der Aufgabe, einmal genau zu \u00fcberpr\u00fcfen, wof\u00fcr eigentlich eine Subscription abzuschlie\u00dfen ist\u201c, erkl\u00e4rt Grave, Spezialist f\u00fcr die JAVA-Lizenzierung. Die Gefahr hier unn\u00f6tig viel zu zahlen, ist f\u00fcr die Unternehmen sehr gro\u00df. \u201eDie Frage ist zudem, wann wir die ersten JAVA Lizenzaudits sehen\u201c, meint Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, der Kunden-Allianz gegen Software Audits. \u201eOracle hat bisher immer angefangen die Software von Unternehmenszuk\u00e4ufen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zum Audit-Thema zu machen. Dies war auch bei Siebel oder Hyperion zu beobachten. Vielleicht ist das bei JAVA im n\u00e4chsten Jahr der Fall. Wir gehen davon aus und richten uns darauf ein unseren Mandanten auch hier helfen zu k\u00f6nnen \u201c, sagt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers.<br \/>\nZusammenfassend kann man festhalten, dass 2020 f\u00fcr Oracle Kunden ein durchaus anspruchsvolles Jahr werden k\u00f6nnte, da die Aufgaben recht komplex sind und der steigende Kostendruck auch in den IT-Abteilungen ankommt, die teilweise in der Vergangenheit recht \u00fcppige Budgets gewohnt waren. 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Oracle ist daf\u00fcr im Markt bekannt \u2013 und teilweise gef\u00fcrchtet. Manche Marktteilnehmer vermuteten, dass durch immer mehr Cloudnutzung in Zukunft die Zahl der Software Audits abnehmen werden. Dies ist jedoch noch nicht zu beobachten. \u201eGerade die Cloud ist einer der Haupttreiber f\u00fcr Oracle Lizenzaudits. Allgemein versuchen Hersteller durch Audits den Kunden in Ihre Cloud zu treiben, wenn er den Schritt nicht freiwillig gehen will\u201c, erkl\u00e4rt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Experte f\u00fcr Oracle Audits. \u201eOder der Kunde hat aus Sicht eines Herstellers die falsche Cloud \u2013 also die des Konkurrenten \u2013 gekauft\u201c, erg\u00e4nzt Markus Oberg, Chairman der ITAM Rockstars (www.itam-rockstars.com) und der Lighthouse Alliance (www.lighthouse-alliance.com). Der Auditdruck auf die Unternehmen ist bis dato schon hoch, k\u00f6nnte aber in 2020 noch zunehmen. \u201eDer Kosteneinspardruck auf die Unternehmen ist angesichts der erwarteten schlechteren wirtschaftlichen Lage hoch. Viele bauen Stellen ab, m\u00fcssen den G\u00fcrtel enger schnallen und senken die Budgets\u201c, erl\u00e4utert Oberg. Wenn Kunden weniger Software einkaufen, k\u00f6nnen die Vertriebsmitarbeiter ihre Ziele nicht erreichen. Dies war schon in den&nbsp; vergangenen Jahren einer der Hauptausl\u00f6ser f\u00fcr Software Audits. Policies und Richtlinien Oracle konfrontiert seine Kunden mit einer ganzen Reihe an Dokumenten au\u00dferhalb des Vertrages zu bestimmten Themen der Oracle Lizenzierung. Oracle Kunden kennen diese \u201ePolicies\u201c aus den vergangenen Jahren vor allem im Hinblick auf das Thema Virtualisierung bzw. Partitionierung (https:\/\/www.oracle.com\/assets\/partitioning-070609.pdf). Doch in 2020 k\u00f6nnte ein ganz anderes Dokument in den Mittelpunkt r\u00fccken \u2013 es geht um die Lizenzierung von Oracle in der Cloud. Das Dokument \u201eLicensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment\u201c (https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf) wird Software Asset Managern das Leben in Zukunft schwer machen. \u201eWir sehen, dass Kunden immer mehr Richtung Cloud wandern und Oracle Umgebungen in Microsoft Azure ober bei AMAZON AWS betreiben\u201c, berichtet Christian Grave. Die Herausforderung im Hinblick auf den Oracle Lizenzbestand ist vor allem, dass die allseits bekannte Oracle Core-Faktor-Tabelle (http:\/\/www.oracle.com\/us\/corporate\/contracts\/processor-core-factor-table-070634.pdf) nicht mehr gelten soll. \u201eDies bedeutet f\u00fcr Kunden, dass es in der Cloud doppelt so teuer wird, wenn sie Oracle Lizenzen beistellen\u201c, so Oberg. \u201eDer Wechsel zu Microsoft Azure oder AWS wird damit oft unattraktiv und Kunden bleiben bei der herk\u00f6mmlichen Lizenzierung, wenn sie nicht in die Oracle Cloud wollen\u201c, meint Grave weiter. Es ist jedoch \u00e4u\u00dferst fraglich, ob die Dokumente, also die von Oracle verbreiteten Richtlinien, wirksam in die Vertr\u00e4ge eingebunden wurden. Kunden versuchen sich oft damit zu retten, dass sie die Dokumente ja nicht unterschrieben haben, jedoch ist die Realit\u00e4t komplexer. Oracle\u2019s Haltung dazu ist recht klar. In dem Oracle Master Agreement, also den Oracle AGB (https:\/\/www.oracle.com\/a\/ocom\/docs\/lic-online-toma-de-deu-v040119.pdf), heisst es: \u201e\u2026Sie sind damit einverstanden, dass der Rahmenvertrag und die durch schriftliche Inbezugnahme eingeschlossenen Angaben bzw. Informationen zum Rahmenvertrag (darunter auch Hinweise auf Angaben, die einer URL oder einschl\u00e4gigen Oracle Richtlinien und Policies zu entnehmen sind) zusammen mit dem dazugeh\u00f6rigen Auftrag den gesamten Vertrag \u2026darstellen\u2026\u201c Die referenzierten Policies geh\u00f6ren also zum Vertrag und sind aus Sicht des Herstellers zu beachten. \u201eHier sind jedoch erhebliche Zweifel angebracht, ob diese Dokumente tats\u00e4chlich wirksam eingebracht wurden\u201c, so Rechtsanwalt Reimers. Am Ende kommt es auf die Vertragshistorie und den jeweiligen Einzelfall an, ob Richtlinien gelten oder nicht. \u201eEs ist zu erwarten, dass wir in 2020 hier einigen Wirbel um die Cloud-Policy erleben werden. Viele Kunden verpassen aber auch die Chance hier massiv zu sparen\u201c, so Oracle-Experte Grave. JAVA-Lizenzierung Die JAVA-Lizenzierung war der gro\u00dfe Paukenschlag in 2019. Auf einmal sahen sich die Unternehmen einem neuen Kostenblock gegen\u00fcber, da Oracle sich dazu entschieden hatte Updates und Patches zu monetarisieren und nicht mehr kostenfrei zur Verf\u00fcgung zu stellen. Nahezu alle Kunden haben eine JAVA Subscription f\u00fcr ein bestimmtes Ma\u00df an Lizenzen unterzeichnet. Manche Gro\u00dfkunden ein sogenanntes UASA (Unlimited Annual Subscription Agreement), also eine Flatrate. \u201eMan hat sich zun\u00e4chst einmal freigekauft. Aber nun stehen die Unternehmen vor der Aufgabe, einmal genau zu \u00fcberpr\u00fcfen, wof\u00fcr eigentlich eine Subscription abzuschlie\u00dfen ist\u201c, erkl\u00e4rt Grave, Spezialist f\u00fcr die JAVA-Lizenzierung. 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Oracle ist daf\u00fcr im Markt bekannt \u2013 und teilweise gef\u00fcrchtet. Manche Marktteilnehmer vermuteten, dass durch immer mehr Cloudnutzung in Zukunft die Zahl der Software Audits abnehmen werden. Dies ist jedoch noch nicht zu beobachten. \u201eGerade die Cloud ist einer der Haupttreiber f\u00fcr Oracle Lizenzaudits. Allgemein versuchen Hersteller durch Audits den Kunden in Ihre Cloud zu treiben, wenn er den Schritt nicht freiwillig gehen will\u201c, erkl\u00e4rt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, Experte f\u00fcr Oracle Audits. \u201eOder der Kunde hat aus Sicht eines Herstellers die falsche Cloud \u2013 also die des Konkurrenten \u2013 gekauft\u201c, erg\u00e4nzt Markus Oberg, Chairman der ITAM Rockstars (www.itam-rockstars.com) und der Lighthouse Alliance (www.lighthouse-alliance.com). Der Auditdruck auf die Unternehmen ist bis dato schon hoch, k\u00f6nnte aber in 2020 noch zunehmen. \u201eDer Kosteneinspardruck auf die Unternehmen ist angesichts der erwarteten schlechteren wirtschaftlichen Lage hoch. Viele bauen Stellen ab, m\u00fcssen den G\u00fcrtel enger schnallen und senken die Budgets\u201c, erl\u00e4utert Oberg. Wenn Kunden weniger Software einkaufen, k\u00f6nnen die Vertriebsmitarbeiter ihre Ziele nicht erreichen. Dies war schon in den&nbsp; vergangenen Jahren einer der Hauptausl\u00f6ser f\u00fcr Software Audits. Policies und Richtlinien Oracle konfrontiert seine Kunden mit einer ganzen Reihe an Dokumenten au\u00dferhalb des Vertrages zu bestimmten Themen der Oracle Lizenzierung. Oracle Kunden kennen diese \u201ePolicies\u201c aus den vergangenen Jahren vor allem im Hinblick auf das Thema Virtualisierung bzw. Partitionierung (https:\/\/www.oracle.com\/assets\/partitioning-070609.pdf). Doch in 2020 k\u00f6nnte ein ganz anderes Dokument in den Mittelpunkt r\u00fccken \u2013 es geht um die Lizenzierung von Oracle in der Cloud. Das Dokument \u201eLicensing Oracle Software in the Cloud Computing Environment\u201c (https:\/\/www.oracle.com\/assets\/cloud-licensing-070579.pdf) wird Software Asset Managern das Leben in Zukunft schwer machen. \u201eWir sehen, dass Kunden immer mehr Richtung Cloud wandern und Oracle Umgebungen in Microsoft Azure ober bei AMAZON AWS betreiben\u201c, berichtet Christian Grave. Die Herausforderung im Hinblick auf den Oracle Lizenzbestand ist vor allem, dass die allseits bekannte Oracle Core-Faktor-Tabelle (http:\/\/www.oracle.com\/us\/corporate\/contracts\/processor-core-factor-table-070634.pdf) nicht mehr gelten soll. \u201eDies bedeutet f\u00fcr Kunden, dass es in der Cloud doppelt so teuer wird, wenn sie Oracle Lizenzen beistellen\u201c, so Oberg. \u201eDer Wechsel zu Microsoft Azure oder AWS wird damit oft unattraktiv und Kunden bleiben bei der herk\u00f6mmlichen Lizenzierung, wenn sie nicht in die Oracle Cloud wollen\u201c, meint Grave weiter. Es ist jedoch \u00e4u\u00dferst fraglich, ob die Dokumente, also die von Oracle verbreiteten Richtlinien, wirksam in die Vertr\u00e4ge eingebunden wurden. Kunden versuchen sich oft damit zu retten, dass sie die Dokumente ja nicht unterschrieben haben, jedoch ist die Realit\u00e4t komplexer. Oracle\u2019s Haltung dazu ist recht klar. In dem Oracle Master Agreement, also den Oracle AGB (https:\/\/www.oracle.com\/a\/ocom\/docs\/lic-online-toma-de-deu-v040119.pdf), heisst es: \u201e\u2026Sie sind damit einverstanden, dass der Rahmenvertrag und die durch schriftliche Inbezugnahme eingeschlossenen Angaben bzw. Informationen zum Rahmenvertrag (darunter auch Hinweise auf Angaben, die einer URL oder einschl\u00e4gigen Oracle Richtlinien und Policies zu entnehmen sind) zusammen mit dem dazugeh\u00f6rigen Auftrag den gesamten Vertrag \u2026darstellen\u2026\u201c Die referenzierten Policies geh\u00f6ren also zum Vertrag und sind aus Sicht des Herstellers zu beachten. \u201eHier sind jedoch erhebliche Zweifel angebracht, ob diese Dokumente tats\u00e4chlich wirksam eingebracht wurden\u201c, so Rechtsanwalt Reimers. Am Ende kommt es auf die Vertragshistorie und den jeweiligen Einzelfall an, ob Richtlinien gelten oder nicht. \u201eEs ist zu erwarten, dass wir in 2020 hier einigen Wirbel um die Cloud-Policy erleben werden. Viele Kunden verpassen aber auch die Chance hier massiv zu sparen\u201c, so Oracle-Experte Grave. JAVA-Lizenzierung Die JAVA-Lizenzierung war der gro\u00dfe Paukenschlag in 2019. Auf einmal sahen sich die Unternehmen einem neuen Kostenblock gegen\u00fcber, da Oracle sich dazu entschieden hatte Updates und Patches zu monetarisieren und nicht mehr kostenfrei zur Verf\u00fcgung zu stellen. Nahezu alle Kunden haben eine JAVA Subscription f\u00fcr ein bestimmtes Ma\u00df an Lizenzen unterzeichnet. Manche Gro\u00dfkunden ein sogenanntes UASA (Unlimited Annual Subscription Agreement), also eine Flatrate. \u201eMan hat sich zun\u00e4chst einmal freigekauft. Aber nun stehen die Unternehmen vor der Aufgabe, einmal genau zu \u00fcberpr\u00fcfen, wof\u00fcr eigentlich eine Subscription abzuschlie\u00dfen ist\u201c, erkl\u00e4rt Grave, Spezialist f\u00fcr die JAVA-Lizenzierung. Die Gefahr hier unn\u00f6tig viel zu zahlen, ist f\u00fcr die Unternehmen sehr gro\u00df. \u201eDie Frage ist zudem, wann wir die ersten JAVA Lizenzaudits sehen\u201c, meint Oberg, Chairman der Lighthouse Alliance, der Kunden-Allianz gegen Software Audits. \u201eOracle hat bisher immer angefangen die Software von Unternehmenszuk\u00e4ufen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zum Audit-Thema zu machen. Dies war auch bei Siebel oder Hyperion zu beobachten. Vielleicht ist das bei JAVA im n\u00e4chsten Jahr der Fall. Wir gehen davon aus und richten uns darauf ein unseren Mandanten auch hier helfen zu k\u00f6nnen \u201c, sagt Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers. Zusammenfassend kann man festhalten, dass 2020 f\u00fcr Oracle Kunden ein durchaus anspruchsvolles Jahr werden k\u00f6nnte, da die Aufgaben recht komplex sind und der steigende Kostendruck auch in den IT-Abteilungen ankommt, die teilweise in der Vergangenheit recht \u00fcppige Budgets gewohnt waren. Interessierte Kunden, k\u00f6nnen \u00fcber die Website von ProLicense Kontakt zu den Oracle Lizenzspezialisten aufnehmen: www.prolicense.com","og_url":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/","og_site_name":"ProLicense","article_published_time":"2021-02-17T18:00:35+00:00","article_modified_time":"2022-03-02T11:39:37+00:00","og_image":[{"width":2400,"height":1200,"url":"https:\/\/www.prolicense.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/PM.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"ProLicense","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"ProLicense","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"6\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/"},"author":{"name":"ProLicense","@id":"https:\/\/www.prolicense.com\/en\/#\/schema\/person\/52f603b914a6d4743ed591dd50f8d4fe"},"headline":"Oracle Lizenzmanagement Die Top3-Herausforderungen f\u00fcr 2020","datePublished":"2021-02-17T18:00:35+00:00","dateModified":"2022-03-02T11:39:37+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/"},"wordCount":990,"image":{"@id":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.prolicense.com\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/PM.jpg","articleSection":["Pressemitteilungen"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/","url":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/lizenzaudits-policies-und-java-lizenzierung-java-lizenzaudits\/","name":"Oracle Lizenzmanagement Die Top3-Herausforderungen f\u00fcr 2020 - 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