{"id":973,"date":"2021-02-17T19:00:51","date_gmt":"2021-02-17T18:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.prolicense.de\/post-title-61\/"},"modified":"2022-03-02T12:31:29","modified_gmt":"2022-03-02T11:31:29","slug":"der-groesste-fehler-beim-oracle-ula-lizenzmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.prolicense.com\/de\/der-groesste-fehler-beim-oracle-ula-lizenzmanagement\/","title":{"rendered":"Der gr\u00f6\u00dfte Fehler beim Oracle ULA Lizenzmanagement"},"content":{"rendered":"<p>Entspannt \u2013 vor allem ganz entspannt stellen sich Lizenzmanager das Leben mit einer Oracle Konzernlizenz (Oracle Unlimited License Agreement \u2013 Oracle ULA) vor. Viele sind der Auffassung, dass man sich um nichts k\u00fcmmern m\u00fcsse, da man ja die Oracle Produkte unlimitiert nutzen k\u00f6nne. Ein Fehler. Bei einer Oracle ULA handelt es sich um eine spezielle Form eines Konzernvertrages f\u00fcr Oracle Software. F\u00fcr ein vereinbartes Produktbundle hat ein Kunde f\u00fcr eine bestimmte Zeit das Recht, eine unbestimmte Anzahl dieses Produktes zu installieren und zu nutzen. Der ungef\u00e4hre Installationsbedarf des Produktes im gew\u00e4hlten Zeitraum wird bei Abschluss der Oracle ULA gemeinsam mit dem Oracle Vertrieb gesch\u00e4tzt und bildet die Basis f\u00fcr die Preisfindung.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Fehler, den ein Kunde bei einer solchen Konzernlizenz begehen kann, ist, sich erst am Ende der Oracle ULA Laufzeit mit dem Z\u00e4hlprozess zu besch\u00e4ftigen. Eine Oracle ULA muss aktiv gemanagt werden, um auch den erhofften Nutzen aus dieser Vertragsform zu erzielen. \u201eIm Endeffekt bedeutet es, dass der Oracle Kunde genau das machen muss, an das er gar nicht gedacht hat: er muss z\u00e4hlen \u2013 und zwar sehr genau und rechtzeitig. Jeden Prozessor und jede installierte Software\u201c, berichtet Christian Grave, Experte f\u00fcr Oracle Lizenzierung und gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der ProLicense GmbH. \u201eHinzu kommt noch, dass der Kunde nicht nur die Anzahl der Installationen ermitteln muss, sondern auch die tats\u00e4chliche Nutzung nachweisen muss, denn genau das ist bei der Oracle ULA wichtig. K\u00f6nnen Sie genau sagen, was von den Installationen auch wirklich genutzt wird?\u201c, f\u00fcgt Markus Oberg, Oracle Licensing Professional bei ProLicense, hinzu. Lizenzmanager m\u00fcssen beim Oracle Lizenzmanagement der ULA umdenken. Es kommt nicht mehr nur darauf an, was installiert ist, sondern was auch tats\u00e4chlich genutzt wird. \u201eSie brauchen alle diese Daten nicht nur zum Ende der Laufzeit der Oracle ULA, sondern auch w\u00e4hrenddessen, um die Weichen f\u00fcr eine optimale Oracle ULA Nutzung und Anerkennung ihrer Installationen rechtzeitig stellen zu k\u00f6nnen\u201c, meint Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter bei ProLicense.<br \/>\nBesonders wichtig ist es, dass der Oracle Kunde den Z\u00e4hl- und Analyseprozess selbst aufsetzt und sich dabei nicht auf die Hilfe des Herstellers zum Ende der Oracle ULA verl\u00e4sst. Oracle bietet den ULA-Kunden zwar Skripte zur Analyse der Systeme an. Die ausgelesenen Daten werden dann aber von Oracle ausgewertet. \u201eEin gut gemeinter Service, aber im Kern befinden Sie sich durch den Einsatz der Skripte bereits in einem Oracle Audit\u201c, erkl\u00e4rt Reimers. \u201eDenn die Skripte lesen nicht nur die Softwareprodukte aus, die Sie im Rahmen der Oracle ULA unlimitiert nutzen d\u00fcrfen, sondern eben auch alle anderen, die Sie eventuell gar nicht lizenziert haben bzw. die ohne Ihr Wissen installiert wurden. Das kann zu hohen Lizenznachforderungen zum Ende der Oracle ULA f\u00fchren\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu.<\/p>\n<p>Die Experten f\u00fcr Oracle Lizenzmanagement der ProLicense haben f\u00fcr das aktive Management des Oracle Unlimited License Agreement einen strukturierten Prozess entwickelt, um diese Vertragsart optimal nutzen zu k\u00f6nnen und unangenehme \u00dcberraschungen zu vermeiden. Mit dem Oracle ULA Lizenzmanagement Service der ProLicense weiss der Kunde immer wo er steht und ist in der Lage, die richtigen Entscheidungen f\u00fcr seine Konzernlizenz zu treffen, um am Ende das Optimum aus dem Vertrag zu erzielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entspannt \u2013 vor allem ganz entspannt stellen sich Lizenzmanager das Leben mit einer Oracle Konzernlizenz (Oracle Unlimited License Agreement \u2013 Oracle ULA) vor. Viele sind der Auffassung, dass man sich um nichts k\u00fcmmern m\u00fcsse, da man ja die Oracle Produkte unlimitiert nutzen k\u00f6nne. Ein Fehler. Bei einer Oracle ULA handelt es sich um eine spezielle Form eines Konzernvertrages f\u00fcr Oracle Software. F\u00fcr ein vereinbartes Produktbundle hat ein Kunde f\u00fcr eine bestimmte Zeit das Recht, eine unbestimmte Anzahl dieses Produktes zu installieren und zu nutzen. Der ungef\u00e4hre Installationsbedarf des Produktes im gew\u00e4hlten Zeitraum wird bei Abschluss der Oracle ULA gemeinsam mit dem Oracle Vertrieb gesch\u00e4tzt und bildet die Basis f\u00fcr die Preisfindung.<br \/>\n###MORE###<br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte Fehler, den ein Kunde bei einer solchen Konzernlizenz begehen kann, ist, sich erst am Ende der Oracle ULA Laufzeit mit dem Z\u00e4hlprozess zu besch\u00e4ftigen. Eine Oracle ULA muss aktiv gemanagt werden, um auch den erhofften Nutzen aus dieser Vertragsform zu erzielen. \u201eIm Endeffekt bedeutet es, dass der Oracle Kunde genau das machen muss, an das er gar nicht gedacht hat: er muss z\u00e4hlen \u2013 und zwar sehr genau und rechtzeitig. 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Es kommt nicht mehr nur darauf an, was installiert ist, sondern was auch tats\u00e4chlich genutzt wird. \u201eSie brauchen alle diese Daten nicht nur zum Ende der Laufzeit der Oracle ULA, sondern auch w\u00e4hrenddessen, um die Weichen f\u00fcr eine optimale Oracle ULA Nutzung und Anerkennung ihrer Installationen rechtzeitig stellen zu k\u00f6nnen\u201c, meint Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter bei ProLicense.<br \/>\nBesonders wichtig ist es, dass der Oracle Kunde den Z\u00e4hl- und Analyseprozess selbst aufsetzt und sich dabei nicht auf die Hilfe des Herstellers zum Ende der Oracle ULA verl\u00e4sst. Oracle bietet den ULA-Kunden zwar Skripte zur Analyse der Systeme an. Die ausgelesenen Daten werden dann aber von Oracle ausgewertet. \u201eEin gut gemeinter Service, aber im Kern befinden Sie sich durch den Einsatz der Skripte bereits in einem Oracle Audit\u201c, erkl\u00e4rt Reimers. \u201eDenn die Skripte lesen nicht nur die Softwareprodukte aus, die Sie im Rahmen der Oracle ULA unlimitiert nutzen d\u00fcrfen, sondern eben auch alle anderen, die Sie eventuell gar nicht lizenziert haben bzw. die ohne Ihr Wissen installiert wurden. Das kann zu hohen Lizenznachforderungen zum Ende der Oracle ULA f\u00fchren\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu.<br \/>\nDie Experten f\u00fcr Oracle Lizenzmanagement der ProLicense haben f\u00fcr das aktive Management des Oracle Unlimited License Agreement einen strukturierten Prozess entwickelt, um diese Vertragsart optimal nutzen zu k\u00f6nnen und unangenehme \u00dcberraschungen zu vermeiden. 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Eine Oracle ULA muss aktiv gemanagt werden, um auch den erhofften Nutzen aus dieser Vertragsform zu erzielen. \u201eIm Endeffekt bedeutet es, dass der Oracle Kunde genau das machen muss, an das er gar nicht gedacht hat: er muss z\u00e4hlen \u2013 und zwar sehr genau und rechtzeitig. Jeden Prozessor und jede installierte Software\u201c, berichtet Christian Grave, Experte f\u00fcr Oracle Lizenzierung und gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der ProLicense GmbH. \u201eHinzu kommt noch, dass der Kunde nicht nur die Anzahl der Installationen ermitteln muss, sondern auch die tats\u00e4chliche Nutzung nachweisen muss, denn genau das ist bei der Oracle ULA wichtig. K\u00f6nnen Sie genau sagen, was von den Installationen auch wirklich genutzt wird?\u201c, f\u00fcgt Markus Oberg, Oracle Licensing Professional bei ProLicense, hinzu. Lizenzmanager m\u00fcssen beim Oracle Lizenzmanagement der ULA umdenken. Es kommt nicht mehr nur darauf an, was installiert ist, sondern was auch tats\u00e4chlich genutzt wird. \u201eSie brauchen alle diese Daten nicht nur zum Ende der Laufzeit der Oracle ULA, sondern auch w\u00e4hrenddessen, um die Weichen f\u00fcr eine optimale Oracle ULA Nutzung und Anerkennung ihrer Installationen rechtzeitig stellen zu k\u00f6nnen\u201c, meint Rechtsanwalt S\u00f6ren Reimers, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter bei ProLicense. Besonders wichtig ist es, dass der Oracle Kunde den Z\u00e4hl- und Analyseprozess selbst aufsetzt und sich dabei nicht auf die Hilfe des Herstellers zum Ende der Oracle ULA verl\u00e4sst. Oracle bietet den ULA-Kunden zwar Skripte zur Analyse der Systeme an. Die ausgelesenen Daten werden dann aber von Oracle ausgewertet. \u201eEin gut gemeinter Service, aber im Kern befinden Sie sich durch den Einsatz der Skripte bereits in einem Oracle Audit\u201c, erkl\u00e4rt Reimers. \u201eDenn die Skripte lesen nicht nur die Softwareprodukte aus, die Sie im Rahmen der Oracle ULA unlimitiert nutzen d\u00fcrfen, sondern eben auch alle anderen, die Sie eventuell gar nicht lizenziert haben bzw. die ohne Ihr Wissen installiert wurden. Das kann zu hohen Lizenznachforderungen zum Ende der Oracle ULA f\u00fchren\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu. Die Experten f\u00fcr Oracle Lizenzmanagement der ProLicense haben f\u00fcr das aktive Management des Oracle Unlimited License Agreement einen strukturierten Prozess entwickelt, um diese Vertragsart optimal nutzen zu k\u00f6nnen und unangenehme \u00dcberraschungen zu vermeiden. 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Die ausgelesenen Daten werden dann aber von Oracle ausgewertet. \u201eEin gut gemeinter Service, aber im Kern befinden Sie sich durch den Einsatz der Skripte bereits in einem Oracle Audit\u201c, erkl\u00e4rt Reimers. \u201eDenn die Skripte lesen nicht nur die Softwareprodukte aus, die Sie im Rahmen der Oracle ULA unlimitiert nutzen d\u00fcrfen, sondern eben auch alle anderen, die Sie eventuell gar nicht lizenziert haben bzw. die ohne Ihr Wissen installiert wurden. Das kann zu hohen Lizenznachforderungen zum Ende der Oracle ULA f\u00fchren\u201c, f\u00fcgt Grave hinzu. Die Experten f\u00fcr Oracle Lizenzmanagement der ProLicense haben f\u00fcr das aktive Management des Oracle Unlimited License Agreement einen strukturierten Prozess entwickelt, um diese Vertragsart optimal nutzen zu k\u00f6nnen und unangenehme \u00dcberraschungen zu vermeiden. 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